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03.10.2017, 20:13 Uhr | Übersicht | Drucken
Neue Töne im neuen Bundestag ?

Deutschland hat gewählt. Es gab Gewinner und Verlierer, und es gab Versprechen: „Jetzt wird alles anders!“ tönten die einen, „Wir werden alle Probleme lösen!“ stellten andere in Aussicht. Gute und lobenswerte Absichten! Aber da gab es auch noch andere „Versprechen“, und die machen Angst: „Wir werden Frau Mer-kel jagen und wir werden unser Land und unser Volk zurückholen!“ Der so redete, von dem war nichts anderes zu erwarten. Man bläst also zur Jagd auf Menschen. Ich frage mich, wem unsere Republik und die darin lebenden Menschen gehören, dass man sie zurückholen möchte. Sind da etwa jene Dumpfbacken gemeint, die einst auch meinen Vater auf dem Gewissen hatten? Als ich ein kleiner Junge war, wurde in unserem Land auch Jagd gemacht – auf Schwule, Juden und an-dere „Untermenschen“. Vergessen? „Jagen“ bedeutet doch hetzen, vor sich hertreiben und schließlich abschießen! Man mag einwenden, das sei doch so nicht gemeint, es handele sich lediglich um eine Redens-art. Es kommt aber noch schlimmer:

Da hat eine Partei, – unbestritten mit großer Vergangenheit – mit Pauken und Trompeten die Wahl verloren. Man sucht – das ist verständlich – nach Gründen. Und was hat man gefunden? – Man traut der SPD nicht mehr, sie vertritt nicht mehr die Interessen der „Kleinen Leute“. Dabei pflegt die Partei doch so liebe- und verständnisvoll einen ihrer bedürftigsten Genossen, einen bitterarmen Ex-Ministerpräsidenten und Ex-Kanzler. Der Mann muss doch tatsächlich seine ach so karge Rente durch mühseliges Schuften im fernen Ausland aufpeppen! Ja, die Altersarmut verschont selbst einen Altkanzler nicht! Immerhin hat er einen edlen und „lupenreinen“ Demo-kraten gefunden, der ihm das magere Zubrot anbietet. Zugegeben – er hat auch noch einige Da-men zu versorgen, die ihm im Laufe seines Lebens abhanden gekommen sind, soll ja vorkom-men! Aber gleich so viele nacheinander? Na ja, Kanzler sind auch nur Menschen, und Vorbild-funktion ist für Politiker kein unbedingtes Muss (mehr), solche gibt es inzwischen in fast allen Parteien. Aber dann darf sich niemand wundern, wenn denen die Wähler in Massenpanik davon laufen. Da muss jetzt natürlich eine Kehrtwendung her, und die heißt: dem Gegner künftig „in die Fresse hauen!“ Und wer kann das besser rüberbringen als eine überzeugte Katholikin (als solche hat sie sich im Wahlkampf vermarkten lassen)! Natürlich mit Charme und nur so aus Spaß! Das kommt schließlich auch bei manchen Jugendlichen gut an: aus christlicher Überzeugung dem Gegner die Fresse polieren, nur so aus Spaß und dabei freundlich lächelnd! Liebe Sozialisten! Eure Verdienste in der Vergangenheit in allen Ehren, aber so fluppt das nie-mals. Macht weiter so, begebt euch noch tiefer unter das AfD-Niveau! Ob ihr aber auf diese Tour euren Abwärtstrend stoppt? Ich glaub’s nicht. Die anderen freuen sich bereits auf den nächsten Wahlkampf. Hoffen wir, dass der neue Parlamentspräsident da auch noch ein ernstes Wort mitre-det! Sowohl die „Jäger“ als auch die „Schläger“ gehören nicht in unser Parlament. Ach ja – ich selbst bin Christdemokrat, überzeugter Katholik und schäme mich einer solchen Glaubens“genossin“! Franz-Josef Monschau

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