CDU Windeck begrüßt neuen NSU-Gedenkort in Rosbach
Der Erinnerungsort ist Teil der Kampagne „10+1 Bäume für die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds“.
Mit einer Gedenktafel und elf gepflanzten Zierapfelbäumen setzt die Gemeinde Windeck ein sichtbares Zeichen gegen Hass, Rassismus und Rechtsextremismus. Mit einer Gedenktafel und elf gepflanzten Zierapfelbäumen setzt die Gemeinde Windeck ein sichtbares Zeichen gegen Hass, Rassismus und Rechtsextremismus. Der elfte Baum steht dabei für alle weiteren Opfer rassistischer Gewalt.
An der Einweihung nahmen auch einige Windecker Ratsvertreterinnen und Ratsvertreter teil, darunter die Fraktions- und Parteivorsitzende der CDU Windeck, Evelyn Höller. Die zahlreiche Teilnahme unterstreicht die Bedeutung dieses Ortes für Erinnerung, Mahnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Erinnerung an die Opfer mahnt uns, wachsam zu bleiben. Sie erinnert daran, dass Hass, Rassismus und Menschenverachtung nicht irgendwo beginnen, sondern mitten in unserer Gesellschaft wachsen können, wenn weggesehen, geschwiegen oder Gleichgültigkeit zugelassen wird. Das Gedenken an die Opfer des NSU ist deshalb auch ein Auftrag an uns alle: Haltung zu zeigen und für eine offene, demokratische und menschliche Gesellschaft einzustehen. Jeder Mensch verdient Respekt, Sicherheit und Würde – unabhängig von Herkunft, Religion oder Namen.
Die CDU Windeck dankt allen, die zur Entstehung dieses besonderen Ortes des Erinnerns beigetragen haben – insbesondere dem Friedhofverein Rosbach für das große ehrenamtliche Engagement bei der Gestaltung und Pflege des Gedenkortes. Möglich wurde die Umsetzung durch das Zusammenwirken vieler Beteiligter, durch Engagement vor Ort, die Begleitung der Gemeinde und unterstützende Fördermöglichkeiten.
Der neue Gedenkort in Rosbach soll dauerhaft daran erinnern: Wir vergessen nicht. Wir stehen an der Seite der Opfer und ihrer Angehörigen. Und wir widersprechen jeder Form von Rassismus, Antisemitismus und Extremismus – heute und in Zukunft.