CDU Windeck
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CDU/FDP-Fraktion fordert klare Fakten am Bahnhof Rosbach und Mut beim Dorf der Generationen

Ratssitzung 02.06.2026

Sicherheit Bahnhof Rosbach

Der Rat der Gemeinde Windeck hat in seiner Sitzung am 02. Juni 2026 unter anderem über die Situation am Bahnhof Rosbach beraten. Die CDU/FDP-Fraktion teilt das Ziel, den Bahnhof für Schülerinnen und Schüler, Pendlerinnen und Pendler sowie Eltern verlässlicher und sicherer zu machen. Entscheidend ist aus Sicht der Fraktion jedoch, dass weitere Schritte auf einer belastbaren Grundlage beruhen. Pauschale oder unklare Zuschreibungen helfen dabei nicht weiter. Maßgeblich darf nicht sein, ob einzelne Personen oder Gruppen subjektiv als störend empfunden werden. Entscheidend ist, ob es konkrete Vorfälle, Regelverstöße oder Straftaten gibt und wer dafür zuständig ist. In vielen Fällen liegt die Verantwortung nicht bei der Gemeinde allein.

Deshalb braucht es zunächst ein klares Bild der tatsächlichen Lage. Verwaltung, Ordnungsamt, Polizei, Deutsche Bahn und gegebenenfalls weitere Beteiligte sollen gemeinsam prüfen, wo konkrete Probleme bestehen, welche Zuständigkeiten greifen und welche Handlungsmöglichkeiten die Gemeinde tatsächlich hat.

Der von der CDU/FDP-Fraktion eingebrachte Änderungsantrag wurde mehrheitlich angenommen. Damit wird die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit den zuständigen Stellen eine Lageeinschätzung zur Situation am Bahnhof Rosbach vorzunehmen. Besonders berücksichtigt werden sollen die Zeiten, in denen viele Schülerinnen und Schüler den Bahnhof nutzen.

Erst auf dieser Grundlage sollen konkrete Vorschläge erarbeitet und dem Rat erneut zur Beratung vorgelegt werden. Für die CDU/FDP-Fraktion ist dabei wichtig, dass mögliche Schritte rechtlich tragfähig, finanziell darstellbar und praktisch umsetzbar sind. Die Fraktion wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten.

Sportplatz Rosbach

Auch die Sportplatzanlage in Rosbach bleibt ein wichtiges Thema. Nachdem die Maßnahme nicht über das Bundesprogramm zur Sportförderung berücksichtigt wurde, soll geprüft werden, wie die Sanierung der stark genutzten Anlage dennoch vorangebracht werden kann. Der Platz wird sowohl durch den Vereins- als auch durch den Schulsport genutzt.

Weitere Themen der Ratssitzung waren unter anderem die Situation rund um Altkleidercontainer, der Heimat-Preis 2026, die Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“, die Bestellung des Leiters der Freiwilligen Feuerwehr Windeck sowie eine Änderung der ordnungsbehördlichen Verordnung zum offenen Feuer und Grillen.

Dorf der Generationen

Am Ende wurde das Dorf der Generationen noch ausgiebig diskutiert.

Die CDU/FDP-Fraktion zeigt sich verwundert darüber, dass die SPD eine Kürzung der Ausgaben um 50 Prozent ins Gespräch bringt. Wer ein solches Projekt ernsthaft weiterentwickeln will, muss nachvollziehbar erklären, welche Folgen eine derart deutliche Kürzung für Planung, Umsetzung und Qualität hätte.

Am 03. Juni 2026 endet die Frist zur Einreichung des Förderantrags für das „Dorf der Generationen“. Die Verwaltung hatte bereits in einer Arbeitskreissitzung am 01.06.2026 deutlich gemacht, dass auch nach Antragstellung Änderungen möglich bleiben, sofern sie die Förderrichtlinie nicht verletzen.

Aus Sicht der CDU/FDP-Fraktion ist es deshalb verantwortungsvoll, diese Chance für Windeck zu sichern und sich zugleich weitere inhaltliche und gestalterische Anpassungen offenzuhalten, ohne dass dies eine endgültige politische Festlegung bedeutet.

„Wer Fördermittel sichern will, muss Fristen einhalten. Wer danach weiter über Gestaltung, Varianten und Betrieb spricht, handelt nicht undemokratisch, sondern verantwortungsvoll. Wir lassen uns nicht von Verfahrensdramatik lähmen. Windeck braucht mehr Mut und Optimismus für solche Projekte“, so die CDU/FDP-Fraktion.

Für die CDU/FDP-Fraktion ist klar: Windeck braucht bei Zukunftsprojekten wie dem „Dorf der Generationen“ mehr Mut und Optimismus. Fragen zu Kosten, Folgekosten und späterem Betrieb müssen selbstverständlich betrachtet und sorgfältig geprüft werden. Das ist verantwortungsvolle Kommunalpolitik. Es darf aber nicht dazu führen, dass Chancen durch immer neue Grundsatzdebatten verspielt werden.