Vorerst keine Erweiterung des Steinbruchs Imhausen
Die geplante Erweiterung des Steinbruchs in Imhausen darf vorerst nicht umgesetzt werden. Das Verwaltungsgericht Köln hat dem Eilantrag der Gemeinde Windeck gegen die sofortige Vollziehung der Genehmigung des Rhein-Sieg-Kreises stattgegeben. Damit ist die Erweiterung zunächst gestoppt. Über die Klage in der Hauptsache ist damit noch nicht entschieden.
Das örtliche CDU-Ratsmitglied Jan Lück begrüßt die Entscheidung: "Die Menschen in Imhausen leben seit Jahrzehnten mit Sprengungen und Erschütterungen ihrer Häuser, Staub und Lärm. Hinzu kommen die Sorgen um das Landschaftsbild und die Trinkwasserversorgung in Teilen des Gemeindegebietes. Daher ist es richtig, dass wir alle Rechtsmittel nutzen, um die Erweiterung zu verhindern."
Die CDU hatte sich frühzeitig dafür eingesetzt, die Erweiterungspläne rechtlich überprüfen zu lassen. Auf ihre Initiative hin beauftragte der Rat die Verwaltung, gegen eine Genehmigung vorzugehen. Der Beigeordnete Thomas Becher hat das Verfahren seitens der Verwaltung sorgfältig vorbereitet und begleitet.
Der entsprechende Ratsbeschluss wurde mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen gefasst. Die SPD stimmte gegen die Klageermächtigung.
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